Dachdeckerei Brandenburg

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Geschichte des Rohrdaches

Die straßenseitige Giebelfront weist kaum Fenster auf. Lediglich ein hohes wagenbreites Tor gewährt Einlass. Türen und Fenster an der hinteren Längs- und Rückfront und der Schornstein auf dem Dach verweisen auch auf Menschen als Bewohner dieser Gebäude, der Niederdeutschen Hallenhäuser.

Sie boten und bieten unter ihrem rohrgedeckten Dach Geborgenheit und Schutz für Mensch und Tier, waren und sind Scheunen-, Stall-, Dielen- und Wohnraum zugleich. Diese Einheitshäuser wurden erstmalig um 1300 für Mecklenburg nachgewiesen.

Sie erfuhren im 16. Jahrhundert eine starke Verbreitung. Ende des 18. Jahrhunderts wurde regional die überkommene Hallenhausform variiert, und ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts finden wir neben dem niederdeutschen Hallenhaus auch den bäuerlichen Gutshoftyp, eine Gehöftform mit einem Wohnhaus, einer Scheune und einem Stallgebäude und Büdnereien, in ihren bescheidenen Abmessungen für Kleinbauern errichtete Querhäuser.
Ein typisches Hallenhaus


Giebel und Gauben waren und sind die Schmuckstücke eines Rohrdaches und verlangen besondere Sorgfalt.

Ein gute gestalteter Giebel ist krönt ein Rohrdach

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